Die Dateiendung „sample“ ist eine generische Namenskonvention, die häufig von Entwicklern, Forschern und Datenanalysten verwendet wird, um Platzhalter-, Demonstrations- oder Vorlagendatensätze zu kennzeichnen. Im Gegensatz zu standardisierten Formaten wie CSV, JSON oder XML folgt eine Datei mit der Endung .sample typischerweise keinem starren, universell anerkannten Strukturschema. Stattdessen hängt ihre interne Zusammensetzung vollständig von der jeweiligen Anwendung, dem Programerskript oder der Softwareumgebung ab, die sie generiert hat. Sie wird häufig in Softwareentwicklungspipelines, Trainingsübungen für maschinelles Lernen und in der statistischen Modellierung eingesetzt, um Benutzern ein funktionierendes Modell zur Verfügung zu stellen, das zeigt, wie Daten formatiert sein sollten, bevor sie ihre eigenen Produktionsdaten eingeben. Aufgrund ihrer mehrdeutigen Natur erfordert die Verarbeitung einer Beispieldatei häufig die Inspektion des Dateikopfs (Headers) oder das Konsultieren der zugehörigen Dokumentation der Software-Suite, zu der sie gehört, um sicherzustellen, dass sie mit den korrekten Kodierungs- und Syntaxregeln geparst wird.