Eine EXE-Datei ist eine gängige Dateiendung für ausführbare Dateien in Windows-Betriebssystemen. Sie enthält Programmcode, der direkt vom Betriebssystem ausgeführt werden kann, um eine bestimmte Aufgabe auszuführen oder eine Anwendung zu starten. Die Datei enthält Maschinenodeanweisungen, Ressourcen (wie Bilder und Icons) und Metadaten, die für das Betriebssystem notwendig sind, um das Programm zu laden und auszuführen. Wenn Sie doppelt auf eine EXE-Datei klicken, lädt das Betriebssystem das Programm in den Speicher und beginnt mit der Ausführung der Anweisungen. EXE-Dateien sind das primäre Mittel zur Verteilung und Ausführung von Software unter Windows. Sie können von kleinen Dienstprogrammen bis hin zu großen und komplexen Anwendungen reichen. Aufgrund ihrer Natur können EXE-Dateien auch ein Vektor für Malware sein, weshalb es entscheidend ist, EXE-Dateien nur aus vertrauenswürdigen Quellen auszuführen. Die interne Struktur einer EXE-Datei folgt einem spezifischen Format, einschließlich eines Headers, der die Datei als ausführbar identifiziert und Informationen über den Einstiegspunkt des Programms sowie andere wesentliche Details liefert. Das Format hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt, wobei neuere Versionen Funktionen wie 64-Bit-Architektur und verbesserte Sicherheitsmaßnahmen unterstützen.