Die Dateierweiterung '.config' bezeichnet eine generische Konfigurationsdatei, die dazu dient, spezifische Einstellungen für eine Vielzahl von Softwareanwendungen zu speichern. Solche Dateien beinhalten in der Regel Parameter, Präferenzen und Steuerungseinstellungen, welche das Laufzeitverhalten eines Programms definieren. Das interne Format einer '.config'-Datei ist nicht standardisiert und kann stark variieren. Es reicht von einfachen, textbasierten Schlüssel-Wert-Paaren (Key-Value Pairs) bis hin zu komplexeren, strukturierten Datenformaten wie XML, JSON oder dem klassischen INI-Format. Die genaue Struktur und der Inhalt werden ausschließlich von der jeweiligen Anwendung festgelegt, die die Datei nutzt. Konfigurationsdateien sind unerlässlich, da sie es Benutzern ermöglichen, die Funktionalität der Anwendung anzupassen (zu customizen), ohne den zugrundeliegenden Quellcode ändern zu müssen. Sie spielen eine zentrale Rolle bei der Adaption von Software an verschiedene Betriebsumgebungen, individuelle Benutzerpräferenzen und unterschiedliche Systemkonfigurationen. Da diese Dateien oft menschenlesbar (human-readable) sind, können sie relativ leicht bearbeitet und verstanden werden. Es ist jedoch Vorsicht geboten, da fehlerhafte Änderungen zu schwerwiegenden Anwendungsfehlfunktionen führen können. Sie bilden die Grundlage für die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit (Adaptabilität) moderner Software.