Eine DDL-Datei (Data Definition Language) enthält Befehle, die zur Definition der Struktur einer Datenbank verwendet werden. Diese Befehle sind integraler Bestandteil von SQL (Structured Query Language) und werden eingesetzt, um Datenbankobjekte wie Tabellen, Indizes, Views (Sichten), Schemata und Benutzer zu erstellen, zu ändern oder zu löschen. DDL-Anweisungen definieren die Metadaten der Datenbank und beschreiben somit den grundlegenden Bauplan der Datenspeicherung. Zu den wichtigsten DDL-Befehlen zählen CREATE, ALTER, DROP, TRUNCATE und RENAME. Die exakte Syntax sowie die unterstützten Funktionen können dabei je nach eingesetztem Datenbankmanagementsystem (DBMS) variieren, beispielsweise bei MySQL, PostgreSQL, Oracle oder Microsoft SQL Server. Für Datenbankadministratoren und Softwareentwickler sind DDL-Dateien unerlässlich, um das Datenbankschema effizient zu verwalten, die Datenintegrität sicherzustellen und einen performanten Datenzugriff zu ermöglichen. Häufig werden sie in Kombination mit DML-Dateien (Data Manipulation Language) verwendet, welche die Befehle zum Einfügen, Aktualisieren und Löschen von Datensätzen innerhalb der vorgegebenen Struktur enthalten. Technisch gesehen handelt es sich bei DDL-Dateien meist um einfache Textdateien, die SQL-Statements im Klartext speichern.