Die Dateierweiterung APKM bezieht sich typischerweise auf die Manifestdatei, die mit einem Android Package Kit (APK) verbunden ist. Während das APK selbst ein Archiv ist, das alle notwendigen Dateien für eine Android-Anwendung enthält, ist die Manifestdatei, die normalerweise AndroidManifest.xml genannt wird, entscheidend. Es handelt sich um eine XML-Datei, die dem Android-Betriebssystem, dem Google Play Store und anderen Anwendungen wesentliche Informationen über die App liefert. Diese Informationen umfassen den Namen der Anwendung, die Version, erforderliche Berechtigungen (Permissions, z. B. Zugriff auf Kamera, Mikrofon, Standort), benötigte Hardware- und Softwarefunktionen, Aktivitäten (Bildschirme) innerhalb der App, bereitgestellte Dienste (Services) und Broadcast Receiver, denen sie zuhört. Das Android-System verwendet das Manifest, um festzulegen, wie die Anwendung installiert, gestartet und gehandhabt werden soll. Der Google Play Store nutzt das Manifest, um Anwendungen basierend auf der Gerätekompatibilität zu filtern und den Benutzern Informationen über die App anzuzeigen. Entwickler erstellen und modifizieren die Manifestdatei während des App-Entwicklungsprozesses. Sie ist eine kritische Komponente, um sicherzustellen, dass die App korrekt funktioniert und ordnungsgemäß verteilt wird. Ohne ein korrekt konfiguriertes Manifest lässt sich die Anwendung nicht installieren oder funktioniert nicht wie beabsichtigt. Das Manifest deklariert auch Intent Filter, die es der Anwendung ermöglichen, auf spezifische Aktionen oder Ereignisse zu reagieren, die von anderen Anwendungen oder dem System selbst ausgelöst werden. Es ist im Wesentlichen der Bauplan (Blueprint) für die Android-Anwendung.